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Geoffrey Hendricks, von norwegischer Abstammung, der oft als "Wolkenschmied" bezeichnet wird, ist seit Mitte der 60er Jahre in der Fluxus-Bewegung aktiv. Als Professor der Künste an der Rutgers University, wo er seit 1956 lehrt, betrieb er weiterhin die Erforschung von Intermedia und Performance mit seinen Studenten.

Hendricks hat weltweit zahlreiche Einzelausstellungen bekommen, vielfach verbunden mit Performances. 1992, zum 30. Geburtstag von Fluxus: A la carte bei Nikolaj Kirke in Kopenhagen, Da Capo in Wiesbaden, The Seoul of Fluxus in Seoul, Fluxus Virus in Köln und München, Fluxers in Bolzano, Italien, und die Ausstellung In the Spirit of Fluxus organisiert vom Walker Arts Center, Minneapolis. 1993-94 die Retrospektive von Hendricks Werk Day into Night, organisiert von Kunsthallen Brandts Klædefabrik, Odense, Dänemark, als Wander-ausstellung durch Museen in Skandinavien und Polen.

1995 die Ausstellung Anatomy of the Sky, in Castelfranco, Italien. 1997 Rites of Passage, ein Überblick über mehr als 25 Jahre seiner Perfomances bei Articule in Montreal, Canada, und The Sky is Falling, eine Ausstellung seiner Himmels-Objekte bei Galleria Caterina Gualco in Genua, Italien.

Ein herausragendes Thema in Hendricks Installations- und Perfomancewerk ist die Verbindung seiner Abstammung mit der Natur. Between Two Points (1974) und Headstands for Santa Barbara vor dem Königlichen Palast in Oslo (1994) sind zwei Beispiele. Bucharbeiten und Veröffentlichungen stehen konsequent seiner Arbeit in der Malerei und bei der Performance gegenüber, ebenso seine Gemeinschaftsarbeit mit seinen Partnern: Bici (Forbes) Hendricks a.k.a. Nye Ffarrabas, The Friday Book of White Noise (1964-65); Stephen Varble, Equinox (1972); Brian Buczak, Tronco (1977); und die Hochzeit mit Sur Rodney (Sur) auf der Al Hansen-Gedächtnisveranstaltung in der Judson Memorial Church (1995).

Seine Studien des im Fluß befindlichen Himmels stehen gefundenen Alltagsutensilien gegenüber und schaffen Bezug auf den Raum zwischen Himmel und Objekten. Es ergeben sich vielfache Bedeutungsebenen innerhalb einer individuellen Ikonographie.